Samstag , 24 Oktober 2020
Epigallocatechingallat, kurz EGCG, gehört zu den Polyphenolen, genauer gesagt zu den Catechinen bzw. Teeflavinen. Es kommt vor allem in grünem Tee, aber auch in Oolong Tee vor.

Epigallocatechingallat

1 Definition

Epigallocatechingallat, kurz EGCG, gehört zu den Polyphenolen, genauer gesagt zu den Catechinen bzw. Teeflavinen. Es kommt vor allem in grünem Tee, aber auch in Oolong Tee vor.

2 Chemie

Der IUPAC-Name von Epigallocatechingallat lautet (2R,3R)-2-(3,4,5-Trihydroxyphenyl)-3,4-dihydro-1(2H)-benzopyran-3,5,7-triol-3-(3,4,5-trihydroxybenzoat). Es kann als Ester aus Epigallocatechin und Gallussäure aufgefasst werden.

Epigallocatechingallat weist zwei Phenyl-Strukturen und einen Benzopyranring auf, die durch weitere chemische Gruppen modifiziert sind.

3 Wirkung

Epigallocatechingallat wird eine antioxidative Wirkung nachgesagt. Es wird vor allem im Zusammenhang mit der Krebsprävention und der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen diskutiert. Möglicherweise spielen dabei aber viele Mechanismen eine Rolle, nicht nur oder nicht unbedingt die antioxidativen Eigenschaften. Wahrscheinlich wirkt Epigallocatechingallat auch als Angiogenesehemmer durch VEGF-Hemmung. Des Weiteren scheint es einen Einfluss auf Autoimmunerkrankungen zu haben.

4 Literatur

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