Montag , 26 Oktober 2020
Synonyme: Giftefeu, Eichenblättriger Giftsumach u.a.
Botanische Bezeichnung: Rhus toxicodendron
Handelsnamen: Araniforce®, Dularell® u.a.
Englisch: toxicodendron pubescens, poison ivy, Atlantic poison oak

Giftsumach

Synonyme: Giftefeu, Eichenblättriger Giftsumach u.a.
Botanische Bezeichnung: Rhus toxicodendron
Handelsnamen: Araniforce®, Dularell® u.a.
Englisch: toxicodendron pubescens, poison ivy, Atlantic poison oak

1 Definition

Giftsumach ist eine giftige Heilpflanze aus der Familie der Anacardiaceae und kommt als Analgetikum zum Einsatz.

2 Hintergrund

Giftsumach ist in Ostasien und Nordamerika beheimatet. In der Medizin finden die langen behaarten Blätter Verwendung.

3 Indikationen

Giftsumach wird u.a. im Rahmen der Behandlung von Neuropathien, insbesondere bei Lumbago eingesetzt. Darüber hinaus wird der Wirkstoff bei chronischen Gelenkerkrankungen und rheumatischen Schmerzen angewendet. Weitere mögliche Indikationen stellen Hautveränderungen durch Verbrennungen, Gürtelrose, Herpes oder Windpocken dar. Außerdem wird die Heilpflanze bei grippalen Infekten, die mit Fieber und Schmerzen einhergehen, eingesetzt.

4 Applikationsformen

Giftsumach wird in Form von Tabletten, Tropfen, als Gel, Creme, Mischung, Lösung bzw. Injektionslösung appliziert.

5 Inhaltsstoffe

Zu den Inhaltsstoffen des Giftsumachs gehören Gerbstoffe, Urushiol, Gallusgerbsäure und Glykoside.

6 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

7 Kontraindikationen

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