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Heilgasinjektion

1 Definition

Heilgasinjektionen sind ein naturheilkundliches Verfahren zur Schmerzbekämpfung bei Erkrankungen des Bewegungsapparats. Der Erfolg dieser Behandlungsmethode ist umstritten. Heilgasinjektionen werden vorwiegend in tschechischen und slowakischen Kurorten praktiziert.

2 Indikationen

3 Kontraindikationen

4 Wirkmechanismus

Der Wirkmechanismus ist nicht geklärt. Muskelentspannung und Schmerzlinderung sollen auf der Grundlage einer Durchblutungssteigerung ohne Anstieg des Sauerstoffverbrauchs im Gewebe beruhen.

5 Applikation

Lokale subkutane Applikation von Kohlendioxid-Gas in einer Menge von 10 bis 100 ml. Die Durchführung der subkutanen Injektionen wird in der Regel an examinierte Pflegekräfte delegiert.

6 Pneumopunktur

Pneumopunktur ist die Applikation einer minimalen Dosis (1–5 ml) von Kohlendioxid in die Akupunkturpunkte (die Prozedur wird manchmal als Gasinjektionen bezeichnet). Es geht um eine Form der Beeinflussung des Organismus durch Stimulation (vor allem durch mechanische oder andere Arten der Reizung) von Punkten an der Hautoberfläche. Sie wird hauptsächlich bei Schmerzsyndromen eingesetzt und soll die Muskelspannung beeinflussen.

7 Hinweis

Modifizierter Artikel nach Pflegewiki

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