Freitag , 30 Oktober 2020
Das Simile-Prinzip ist eines der Therapieprinzipien der Homöopathie und leitet sich von der Grundidee des "Similia similibus curentur" ab (Ähnliches kann durch Ähnliches geheilt werden). Er wird dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann zugeschrieben, die Grundidee geht aber bereits auf die antike griechische Medizin zurück.

Simile-Prinzip

1 Definition

Das Simile-Prinzip ist eines der Therapieprinzipien der Homöopathie und leitet sich von der Grundidee des “Similia similibus curentur” ab (Ähnliches kann durch Ähnliches geheilt werden). Er wird dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann zugeschrieben, die Grundidee geht aber bereits auf die antike griechische Medizin zurück.

2 Hintergrund

Nach dem Simile-Prinzip werden Krankheiten durch Arzneistoffe geheilt, die bei der Prüfung am Gesunden Symptome hervorrufen, die dem Erkrankungsbild ähnlich (simile) sind. Es werden also nicht gegensätzlich, sondern analog wirkende Mittel eingesetzt; nach dem Simile-Prinzip wird beispielsweise Erbrechen dadurch behandelt, dass Emetika in hoher Verdünnung verabreicht werden.

Das Simile-Prinzip beruht auf Erkenntnissen der Erfahrungsmedizin und wurde nicht in kontrollierten klinischen Studien überprüft. Es wird in der wissenschaftlichen Medizin abgelehnt.

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