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Können Heilpraktiker wirklich helfen?

Die evidenzbasierte Medizin (EBM) gilt als Paradigma in der konventionellen Gesundheitsversorgung und wurde als Methodik für die Naturheilkunde vorgeschlagen. Die zugrunde liegende Grundlage der EBM ist die randomisierte kontrollierte Studie, die bei der Bewertung einzelner Behandlungen für einzelne Krankheiten sehr wertvoll ist. Es gibt randomisierte kontrollierte Studien, die darauf hindeuten, dass naturheilkundliche Behandlungen wie botanische Medizin, Ernährungstherapien, Akupunktur und Physiotherapie bei der Behandlung einiger Erkrankungen wie Fibromyalgie, Migräne, Depressionen, Asthma, Bluthochdruck und Typ-II- Diabetes wirksam sind.

Während randomisierte Kontrollstudien beim Testen einzelner Behandlungen wirksam sind, sind sie möglicherweise nicht das beste Paradigma, um die Verwendung mehrerer Behandlungen bei Patienten mit mehr als einer Störung oder Krankheit zu beurteilen. Aus diesem und anderen Gründen haben einige Wissenschaftler vorgeschlagen, dass ein evidenzbasierter Ansatz nicht nur Forschungsergebnisse, sondern auch klinisches Fachwissen und Patientenpräferenzen umfassen sollte (Geyman, 1998). Beispielsweise hat Riboflavin, ein B-Vitamin, in einer randomisierten kontrollierten Studie nachgewiesen, dass es die Häufigkeit und Dauer von Migränekopfschmerzen reduziert, wenn es über drei Monate angewendet wird. Daher wird ein naturheilkundlicher Arzt Riboflavin oft als Teil eines Behandlungsplans verwenden, während er auch andere Behandlungen einbezieht, die auf klinischem Fachwissen basieren. Diese Behandlungen können die Verwendung von Omega-3-Fettsäuren zur Verringerung von Entzündungen oder eine Eliminationsdiät umfassen, um mögliche Nahrungsmittel oder chemische Auslöser zu identifizieren. Einzelne Patienten haben unterschiedliche Auslöser – für einige könnte es MSG sein, für andere könnte es Weizen sein. Das Notieren individueller Antworten ist Teil der Berücksichtigung von Patientenpräferenzen.

Kurz gesagt, die Naturheilkunde ist eine personalisierte Medizin, die sich nicht immer für eine strikte Einhaltung von Behandlungen eignet, die nur auf randomisierten kontrollierten Studien basieren. Es ist wichtig, den Wert einzelner Behandlungen zu testen, aber die tatsächliche klinische Anwendung ist viel komplexer. (Und tatsächlich folgt die klinische Anwendung der konventionellen Gesundheitsversorgung einem ähnlichen Modell: Laut einem kürzlich erschienenen Artikel im British Medical Journal sind nur 13 % der Standardtests und -behandlungen durch starke Beweise gestützt.)

Kann Naturheilkunde Krebs oder andere tödliche Krankheiten heilen?

Das Ziel der Naturheilkunde ist es, Krankheiten vorzubeugen und einen gesunden Körper aufzubauen. Wenn Sie eine potenziell tödliche Krankheit haben, sollten Sie jede Form der Behandlung in Anspruch nehmen, von der Sie profitieren können. Naturheilkunde und andere Formen der alternativen Behandlung können Ihnen helfen, Ihre Symptome durch ganzheitliche Behandlungen und Stresskontrolle zu bewältigen. Viele Menschen haben Linderung für Schmerzen und andere Symptome durch pflanzliche Medikamente, Akupunktur und Massagetherapie gefunden. Dies sind nur einige der Behandlungen, die ein Naturheilpraktiker anbieten kann.

Was ist Naturheilkunde?

Die Naturheilkunde ist ein System, das natürliche Heilmittel verwendet, um den Körper bei der Selbstheilung zu unterstützen. Es umfasst viele Therapien, darunter Kräuter, Massagen, Akupunktur, Bewegung und Ernährungsberatung.

Die Naturheilkunde wurde im 18. Jahrhundert aus Deutschland in die Vereinigten Staaten gebracht, aber einige ihrer Behandlungen sind Jahrhunderte alt. Heute kombiniert es traditionelle Behandlungen mit einigen Aspekten der modernen Wissenschaft.

Wie funktioniert Naturheilkunde?

Das Ziel der Naturheilkunde ist es, den ganzen Menschen – also Körper, Geist und Seele – zu behandeln. Es zielt auch darauf ab, die Ursachen einer Krankheit zu heilen – nicht nur die Symptome zu stoppen.

Ein Heilpraktiker kann 1 bis 2 Stunden damit verbringen, Sie zu untersuchen. Sie stellen Fragen zu Ihrer Krankengeschichte, Ihrem Stresslevel und Ihren Lebensgewohnheiten. Sie können Labortests anordnen.

Anschließend wird in der Regel Ihr persönlicher Gesundheitsplan besprochen. Die naturheilkundliche Medizin konzentriert sich auf Aufklärung und Prävention, daher kann Ihr Arzt Ihnen Tipps zu Ernährung, Bewegung oder Stressbewältigung geben. Sie könnten Komplementärmedizin – wie Homöopathie, Kräutermedizin und Akupunktur – zusätzlich zu naturheilkundlichen Behandlungen anwenden. Sie können auch Berührungen wie Massage und Druck verwenden, um ein Gleichgewicht in Ihrem Körper herzustellen. Dies wird als naturheilkundliche manipulative Therapie bezeichnet.

Siehe auch  Die Kraft des Krauts – Salbei

Was wird erfolgreich von Heilpraktikern behandelt?

  • Allergien
  • Kopfschmerzen
  • Fruchtbarkeitsprobleme
  • Verdauungsprobleme
  • Fettleibigkeit
  • Hormonelle Ungleichgewichte
  • Chronischer Schmerz
  • Chronische Müdigkeit
  • uvm.

Sie müssen nicht krank sein, um die Naturheilkunde auszuprobieren. Vielleicht möchten Sie einfach nur Ihre allgemeine Gesundheit verbessern oder einer Krankheit vorbeugen.

Bei einem Notfall oder einem Problem, das einen Besuch im Krankenhaus erfordert, wie z. B. eine größere Operation oder ein Herzleiden, sollten Sie dennoch unbedingt zu einem Arzt im Krankenhaus. Die Naturheilkunde kann allerdings dabei die Behandlungen unterstützen und es gibt etliche Berichte, dass sie bereits bei vielen Erkrankungen geholfen hat, bei denen die konventionelle Medizin keinen Erfolg brachte


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