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Yoga Vidya e.V. im Licht der Fakten: Widerlegung der irreführenden Berichterstattung durch ARD und SZ

In den letzten Tagen hat die Berichterstattung von ARD und Süddeutscher Zeitung (SZ) um Yoga Vidya e.V. für einiges Aufsehen gesorgt. Die Darstellungen sind nicht nur irreführend, sondern sie enthalten auch gravierende Fehlinformationen. Dieser Artikel wird den Versuch unternehmen, die verschiedenen Anschuldigungen und Darstellungen zu entkräften, und dabei die echte Mission und Philosophie von Yoga Vidya e.V. in den Fokus stellen.

Über Yoga Vidya e.V.

Beginnen wir mit einer Einführung über die Organisation selbst. Yoga Vidya ist eine basisdemokratisch organisierte Lebens- und Glaubensgemeinschaft in der Rechtsform eines gemeinnützigen, eingetragenen Vereins. Die Mission des Vereins besteht in der Verbreitung des integralen Yoga in der Tradition von Swami Sivananda und Sri Sankaracarya. Die spirituelle Ausrichtung basiert auf dem Yoga Vedānta Bekenntnis innerhalb des Hinduismus. Es ist wichtig, diese Grundlagen im Hinterkopf zu behalten, wenn man die Anschuldigungen und Vorwürfe gegen Yoga Vidya e.V. verstehen möchte.

Wirtschaftliche Ziele?

Einer der Hauptvorwürfe in der Berichterstattung ist die angebliche Ausrichtung des Vereins auf wirtschaftliche Ziele. Dies ist schlichtweg falsch. Yoga Vidya ist gemeinnützig und verwendet alle Einnahmen ausschließlich zur Erfüllung seines Vereinszwecks, nämlich der Verbreitung der Yoga-Philosophie und -Praxis. Die Organisation ist transparent in Bezug auf ihre Finanzen und nimmt ihre gemeinnützige Verpflichtung sehr ernst.

Das Konzept des Seva

Ein weiterer Punkt, der in der Berichterstattung fehlinterpretiert wurde, ist das Konzept des „Seva“. Seva steht im Hinduismus für uneigennütziges Dienen und ist ein zentraler Bestandteil der Philosophie und Lebensweise in Yoga Vidya. Mitglieder, die sich als Sevakas bezeichnen, praktizieren Seva aus eigener Entscheidung und mit vollständigem Verständnis der Philosophie, die dahintersteht. Dieses Konzept ist weit entfernt von der Vorstellung einer Arbeitsbeziehung im herkömmlichen Sinne.

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Lebensweise und Entscheidungsfindung in den Ashrams

Im Leben eines Sevakas in den Ashrams von Yoga Vidya ist die Entscheidungsfreiheit und Mitbestimmung groß. Alle zentralen Entscheidungen, sogar die Höhe des Taschengelds, werden demokratisch in den wöchentlichen Sevaka-Versammlungen getroffen. Das vollständige Einverständnis und die Zustimmung der Sevakas zu den Vereinszielen und -methoden ist eine Grundvoraussetzung für die Mitgliedschaft im Verein.

Bundesarbeitsgericht und laufende Verfahren

Ein Rechtsstreit, der im Fokus der Medienberichterstattung stand, befindet sich derzeit in der Berufungsphase beim Landesarbeitsgericht Hamm. Yoga Vidya e.V. ist sich seiner Rechtsposition sicher und wird im laufenden Verfahren alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um seine spirituellen Praktiken und die Lebensweise der Sevakas zu schützen. Die Organisation hat bereits angekündigt, gegebenenfalls das Bundesverfassungsgericht anzurufen, um die Religionsfreiheit sicherzustellen.

Sanierung des Mahameru-Gebäudes

Die Berichterstattung enthält zudem Vorwürfe über die angeblich unprofessionelle Sanierung des Mahameru-Gebäudes. Diese Anschuldigungen sind haltlos. Die Arbeiten wurden von qualifizierten Bauleitern durchgeführt, die die gesetzlichen Sicherheitsstandards einhielten. Sämtliche Schadstoffe wurden durch zertifizierte Unternehmen abgebaut und entsorgt.

Ethik und Wertevorstellung

Abschließend ist es wichtig, die ethischen Grundlagen von Yoga Vidya e.V. zu betonen. Die Organisation hat eine klare Haltung gegen jegliche Form von Diskriminierung, und die Mitglieder halten sich an die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland.

Gutachten und Expertenmeinungen

Zur Untermauerung seiner Position zieht Yoga Vidya e.V. verschiedene Experten und Gutachten heran. Einer davon ist Prof. Dr. Martin Mittwede, Religionswissenschaftler an der Goethe Universität Frankfurt, der die Organisation als neo-hinduistische Religionsgemeinschaft einstuft. Ein weiteres Gutachten von Professor Dr. Stefan Greiner, Direktor des Instituts für Arbeitsrecht und Recht der Sozialen Sicherheit, Universität Bonn, legt dar, dass Sevakas keine Arbeitnehmer sind, sondern Mitglieder einer geistlichen Genossenschaft.

Schlussfolgerung

In Anbetracht der Fakten und Beweise ist es unverständlich, wie ARD und SZ zu ihren fehlerhaften Darstellungen gelangen konnten. Yoga Vidya e.V. bleibt ein offener, ethisch geführter und transparenter Verein, dessen Mission es ist, das Wohl der Menschen durch Yoga und Spiritualität zu fördern.

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Das vorliegende Narrativ der Medien scheint mehr auf Sensation als auf objektive Berichterstattung ausgerichtet zu sein. Es ist von größter Bedeutung, dass die Öffentlichkeit die wirklichen Fakten kennt, und nicht durch fehlerhafte Berichterstattung irregeführt wird.


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